Ne Seite pro Tag, oder auch alle zwei

Gar nicht so einfach, mit „A page a day“, irgendwie grätscht mir das Leben immer dazwischen. Dennoch ist es eine Herausforderung, die ich soweit wie möglich über den Sommer beibehalten will – eine Möglichkeit den inneren Kritiker mal auf die Ersatzbank zu schicken. Die tägliche Seite ist unzensiert und unüberarbeitet, dafür ohne Druck und ohne Perfektionsanspruch. (Den ich sowieso für überbewertet halte. Perfektion gibt’s nicht.)

Und dabei heraus kommt dann so etwas:

Ein greller Strahl von Sonnelicht
der Morgen hier, der Frühling nicht
zu kalt, zu hell, zu wenig Blüten
die Füße kalt, das Herz am wüten

Doch hab Geduld, dort kommt er schon
der Spring award, der Sonnensohn
trägt dich davon mit seiner Laune
fegt aus dem Kopf das dunkle Geraune

Jetzt bist du hell,
kannst dich nicht wehr’n
schlägst mit den Flügeln
und das zu gern.

CSC_0086

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